Textanalysator
Zählt Wörter, Zeichen und Zeilen. Erkennt unsichtbare Zeichen und Homoglyphen auf einer Live-Minimap. Sucht und ersetzt mit Regex. Optionale, ausführliche Lesbarkeits- und Worthäufigkeitsanalyse auf dem Server.
Anleitung
Fügen Sie Ihren Text in den Editor unten ein — die Zähler für Wörter, Zeichen, Zeilen, Sonderzeichen und Homoglyphen aktualisieren sich sofort. Über das Einstellungsfeld unter dem Editor können Sie umstellen, wie Vollbreitenzeichen (CJK), Leerzeichen und Leerzeilen gezählt werden.
Detaillierte Serveranalyse
Optional. Klicken Sie auf die Schaltfläche, um Ihren Text an unseren Server zu senden und eine ausführliche Analyse zu erhalten: Lesbarkeitswerte, Spracherkennung pro Absatz, häufigste Wörter, Satzstatistiken und wiederholte Phrasen. Bis zu 100.000 Zeichen pro Anfrage.
Tips
Wortzahlen auf einen Blick: Aufsätze, Artikel und Romane
Ein Abituraufsatz umfasst je nach Bundesland in der Regel 600-1.200 Wörter, ein Motivationsschreiben für die Uni 300-500 Wörter oder rund 2.000-4.000 Zeichen. Kurzgeschichten haben typischerweise 1.000-7.500 Wörter; längere Erzählungen 7.500-17.500; Novellen 17.500-40.000; Romane 50.000-110.000 (Debütromane landen meist im idealen Bereich von 80.000-100.000 Wörtern). Wer die Konvention seines Genres kennt, schreibt mit dem richtigen Tempo und trifft die Erwartungen von Verlagen und Agenturen.
Warum manche Plattformen ein Zeichen doppelt zählen
CJK-Ideogramme (Kanji, Kana, Hangul, Vollbreiten-Latein) brauchen etwa die doppelte sichtbare Breite eines lateinischen Buchstabens — und mehrere Plattformen zählen sie auch genau so. X (Twitter) gewichtet CJK-Zeichen zum Beispiel ×2 in der 280-Zeichen-Grenze, sodass ein scheinbar kurzer Tweet das Limit unbemerkt überschreiten kann. Wenn Sie in einer CJK-Sprache schreiben oder zitieren, schalten Sie den Modus „Vollbreite = 2" ein, um zu sehen, was die Plattform tatsächlich zählen wird.
Unsichtbare Zeichen, die sich in eingefügten Text einschleichen
Beim Kopieren von Text aus PDFs, Webseiten, Messenger-Apps oder KI-Assistenten reisen häufig versteckte Zeichen mit: Zero-Width-Spaces, typografische Anführungszeichen, an denen einfache Validatoren scheitern, geschützte Leerzeichen, die URLs zerlegen, und täuschend ähnliche Buchstaben aus anderen Schriftsystemen (ein kyrillisches „а" anstelle des lateinischen „a"). Sie können Suchen ins Leere laufen lassen, E-Mail-Validatoren scheitern lassen, Code zerschießen und in einem offiziellen Dokument peinlich werden. Sie zu entdecken ist der erste Schritt.
Lesen Sie Ihren Lesbarkeitswert wie einen Kompass
Ein Lesbarkeitswert urteilt nicht über Ihren Stil — er sagt, wer Ihren Text bequem lesen kann. Ein hoher Wert für „leichte Lesbarkeit" bedeutet kurze Wörter und kurze Sätze, geeignet für ein breites Publikum. Ein niedriger Wert deutet auf komplexes Vokabular oder lange Sätze hin und passt zu wissenschaftlichen oder fachlichen Leserinnen und Lesern. Richten Sie Ihren Wert nach Ihrem Publikum aus, nicht nach einer festen Zahl.
Katastrophales Backtracking — warum manche Muster Ihren Browser blockieren
Bestimmte Muster regulärer Ausdrücke können bei bestimmten Eingaben exponentiell lange brauchen. Die klassischen Übeltäter sind verschachtelte Wiederholungen wie (a+)+ oder (.*)*, die die Engine zwingen, jede mögliche Aufteilung durchzuprobieren. Bei ungünstiger Eingabe läuft etwas, das Millisekunden dauern sollte, plötzlich Minuten. Dieses Tool erkennt die häufigsten gefährlichen Muster, bevor es sie ausführt, und warnt Sie — damit ein außer Kontrolle geratenes Muster Ihre Arbeit nicht einfriert.
Häufige Anwendungsfälle
Romane und längere Erzählungen
Behalten Sie die Wortzahl pro Kapitel im Blick, kontrollieren Sie das Erzähltempo und vergleichen Sie mit Genrekonventionen für Kurzgeschichten, Novellen und Romane — Debütromane landen typischerweise im idealen Bereich von 80.000-100.000 Wörtern, den Agenturen erwarten.
Aufsätze und wissenschaftliche Arbeiten
Halten Sie die strengen Zeichen- oder Wortgrenzen von Hochschulen, Fachzeitschriften, Stipendienanträgen und Schreibwettbewerben ein. Erkennen Sie unbeabsichtigte Über- oder Unterschreitungen, solange noch Zeit zum Überarbeiten bleibt.
Blogartikel und SEO
Treffen Sie die ideale Länge für suchmaschinenfreundliche Artikel. Nutzen Sie die häufigsten Wörter, um die Keyword-Dichte auszubalancieren, ohne sich zu wiederholen.
Social-Media-Beiträge
Prüfen Sie vor der Veröffentlichung, ob Ihr Beitrag in die Zeichenlimits von X (280), Bluesky (300), Threads (500) oder LinkedIn (3.000) passt — auch dort, wo CJK-Zeichen ×2 gezählt werden.
Übersetzungsarbeit
Vergleichen Sie Ausgangs- und Zieltext nebeneinander, um Längenzuwachs oder -verlust zu erkennen. Spüren Sie in Arbeitsfassungen Absätze mit gemischten Sprachen auf.
Korrektorat und Aufräumen
Finden Sie unsichtbare Zeichen, täuschend ähnliche Buchstaben, wiederholte Phrasen und überlange Sätze. Mit Suchen-und-Ersetzen per Regex normalisieren Sie Abstände und Zeichensetzung.