Historische Vulkanausbruch-Karte

Bedeutende Ausbrüche auf einer Welt-Zeitleiste — Jahr ziehen oder Play drücken

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1991
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Kreisgröße & Farbe = Explosivität (VEI) Ring = löste einen Tsunami aus Plattengrenze = 1.000 Menschen (im Detail)
Daten: NOAA NCEI/WDS Global Significant Volcanic Eruptions Database (doi:10.7289/V5JW8BSH) — gemeinfrei (Public Domain) · Plattengrenzen: PB2002 (Bird 2003) / H. Ahlenius, ODC-By ·

Tipps

Durch die Jahrhunderte ziehen — oder Play drücken

Ziehen Sie den Jahresregler an einen beliebigen Punkt seit 1800, oder wechseln Sie zum vollen Zeitraum und reisen Sie bis in die Antike zurück. Drücken Sie Play und sehen Sie, wie Ausbrüche immer wieder entlang derselben Bögen aufflammen — Vulkane sind Gewohnheitstiere.

Größe und Farbe zeigen die Explosivität

Jeder Kreis ist ein bedeutender Ausbruch, Größe und Farbe richten sich nach dem Vulkanexplosivitätsindex (VEI) — von kleinen gelben Punkten bis zu dunkelroten Riesen. Die Skala ist logarithmisch: Ein VEI 6 wie der Pinatubo 1991 schleudert zehnmal mehr Material aus als ein VEI 5. Ein türkiser Ring bedeutet, dass der Ausbruch einen Tsunami auslöste.

Plattengrenzen und Vulkane

Fast alle bedeutenden Ausbrüche reihen sich entlang der blauen Plattengrenzen auf — Pazifischer Feuerring, Sunda-Bogen, Mittelmeer. Wo eine Platte unter eine andere abtaucht, senkt das mitgeführte Wasser den Schmelzpunkt des darüberliegenden Gesteins und erzeugt das Magma, das sich schließlich bis zur Oberfläche durchbricht.

Ausbrüche und Erdbeben haben dieselbe Wurzel

Schalten Sie die Erdbeben-Ebene ein: Bedeutende Beben erscheinen als kleine Punkte neben den Ausbrüchen und drängen sich in denselben Subduktionszonen. Die Ursache ist dieselbe: Eine Platte, die unter einer anderen entlangschrammt, baut die Spannung auf, die sich als Erdbeben entlädt, und nährt das Magma, das als Vulkan ausbricht.

Häufige Anwendungsfälle

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Geografie- und Erdkundeunterricht

Lassen Sie die Zeitleiste mit eingeschalteten Plattengrenzen laufen, und der Feuerring erklärt sich von selbst: Ausbrüche und Grenzen zeichnen dieselben Linien. Plattentektonik, demonstriert durch Daten statt durch ein Schaubild.

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Einen bekannten Ausbruch nachschlagen

Vesuv 79, Krakatau 1883, Eyjafjallajökull 2010 — springen Sie zum Jahr und sehen Sie den Ausbruch in seiner wahren Größenordnung, neben allem, was in jener Zeit sonst noch ausbrach.

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Hintergrund zu Nachrichten

Wenn ein Vulkan Schlagzeilen macht, prüfen Sie seine Vorgeschichte: wie oft er ausgebrochen ist, wie explosiv er wurde und ob Tsunamis oder Erdbeben dazukamen.

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Reisevorbereitung

Reisen Sie in eine Vulkanregion — Neapel, Sizilien, Island? Eine Minute auf der Zeitleiste zeigt, wie aktiv die Region im Lauf der Geschichte wirklich war.

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Daten erzählen Geschichten

Autoren und Lehrende können Szenen wie den Tambora-Ausbruch von 1815 festhalten — den größten der neueren Geschichte, der das „Jahr ohne Sommer“ auslöste — genau so gerahmt, wie sie es möchten.

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Katastrophenvorsorge zu Hause

Wer in der Nähe eines aktiven Vulkans lebt, für den ist die Kenntnis seiner Ausbruchsgeschichte — Häufigkeit, Explosivität, Begleiterscheinungen — ein solider erster Schritt bei der eigenen Vorsorge.

Häufig gestellte Fragen

Woher stammen die Daten?
Die Ausbrüche stammen aus der weltweiten Datenbank bedeutender Vulkanausbrüche der US-Wetter- und Ozeanbehörde (NOAA NCEI), einem gemeinfreien amtlichen Register. Die Plattengrenzen folgen dem wissenschaftlichen Modell PB2002. Quellen und Ausgabe stehen unter der Karte.
Was bedeutet VEI?
Der Vulkanexplosivitätsindex stuft Ausbrüche nach dem Volumen des ausgeworfenen Materials von 0 bis 8 ein. Jede Stufe entspricht etwa dem Zehnfachen der vorherigen — deshalb wachsen die Kreise auf der Karte exponentiell. Historische Ausbrüche ohne verlässliche Schätzung erscheinen als kleine Kreise mit „—“.
Warum fehlen manche berühmten Ausbrüche?
Die Datenbank erfasst bedeutende Ausbrüche — im Wesentlichen solche mit Todesopfern, nennenswerten Schäden, einem Tsunami oder hoher Explosivität. Häufige kleine Ausbrüche aktiver Vulkane sind bewusst ausgeschlossen, damit die Karte die Ereignisse hervorhebt, die zählten.
Wie zuverlässig sind die alten Aufzeichnungen?
Die letzten Jahrhunderte sind gut dokumentiert, doch antike Ausbrüche kennt man vor allem aus der Geologie und verstreuten Chroniken — je weiter zurück, desto gröber werden Datierung und Explosivität. Betrachten Sie den frühen Teil der Zeitleiste als gut recherchierte Skizze, nicht als vollständiges Register.
Was bedeuten die Menschensilhouetten?
Eine ganze Figur steht für tausend Todesopfer, eine halbe für fünfhundert. Die Zählung umfasst auch Opfer von Folgeerscheinungen wie Tsunamis und Schlammströmen; die exakt verzeichnete Zahl steht daneben.
Wird beim Betrachten etwas an einen Server gesendet?
Nein. Die Ausbruchsdaten und Kartenebenen werden einmalig als statische Dateien geladen, und alles — Zeitleiste, Karte, Pop-ups — läuft vollständig in Ihrem Browser.