Historische Erdbebenkarte

Schwere Erdbeben und Tsunamis auf einer Weltzeitleiste — Jahr ziehen oder Wiedergabe starten

Läuft vollständig im Browser — der Datensatz wird einmal als statische Datei geladen, nichts von dem, was Sie tun, wird übertragen
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Erdbeben Tsunami Kreisgröße = Magnitude = 1.000 Menschen (im Detail)
Daten: NOAA NCEI/WDS Global Significant Earthquake Database (doi:10.7289/V5TD9V7K) & Global Historical Tsunami Database (doi:10.7289/V5PN93H7) — gemeinfrei (Public Domain) ·

Tipps

Ziehen Sie die Zeitleiste — oder lassen Sie sie laufen

Mit dem Jahresregler springen Sie zu jedem Zeitpunkt seit 1900, oder Sie starten die Wiedergabe und sehen zu, wie Jahrzehnte seismischer Geschichte über den Globus ziehen. Junge Ereignisse leuchten hell, ältere verblassen — so erkennen Sie, wie sich Aktivitätscluster bilden und auflösen.

Kreisgröße ist die Magnitude, Farbe der Typ

Jeder Kreis ist ein erfasstes Ereignis: Je größer der Kreis, desto stärker das Beben. Orangefarbene Kreise sind Erdbeben, blaue Tsunamis. Da die Magnitudenskala logarithmisch ist, lässt ein Magnitude-9-Kreis einen Magnitude-6-Kreis mit Absicht winzig wirken.

Menschenfiguren machen Zahlen greifbar

Tippen Sie auf einen Kreis, und das Detailfenster zeigt die Opfer als Reihen von Menschensilhouetten — eine Figur pro tausend Menschen, eine halbe für fünfhundert. Achtzehn Figuren bei einem Ereignis und der Bruchteil einer Figur bei einem anderen sagen mehr als nackte Zahlen.

Die Karte läuft einmal um die Welt — zentrieren Sie sie beliebig

Ziehen Sie die Karte zur Seite, dreht sie sich wie ein Globus: Der Pazifische Feuerring, sonst am Kartenrand zerschnitten, passt komplett in die Mitte Ihres Bildschirms. Tokio, Los Angeles oder Santiago — rücken Sie die Küste ins Zentrum, die Sie interessiert.

Häufige Anwendungsfälle

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Geografie- und Erdkundeunterricht

Starten Sie die Zeitleiste, und der Pazifische Feuerring zeichnet sich von selbst. Plattengrenzen treten allein aus den Daten hervor — ganz ohne Lehrbuchgrafik.

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Geschichte im Kontext

Schlagen Sie die großen Beben nach, die Städte und Küsten geprägt haben — Lissabon 1755, San Francisco 1906, Sumatra 2004 — und sehen Sie, wo es in jenem Jahrzehnt sonst noch bebte.

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Hintergrund zu Nachrichten

Wenn ein Erdbeben Schlagzeilen macht, prüfen Sie die Vergangenheit der Region: wie oft es bebt, wie stark es wurde und ob Tsunamis folgten.

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Vor Reise oder Umzug

Sie möchten wissen, wie seismisch aktiv ein Ziel im letzten Jahrhundert war? Eine Minute an der Zeitleiste liefert ein ehrliches Bild.

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Daten erzählen Geschichten

Autoren und Lehrkräfte können Momente wie das Beben von Valdivia 1960 — das stärkste je gemessene — genau so einfangen, wie sie es brauchen.

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Katastrophenvorsorge zu Hause

Zu wissen, was die eigene Region tatsächlich getroffen hat — und wie oft —, ist der erste Schritt der Vorsorge. Nutzen Sie diese Karte zusammen mit der örtlichen Gefahrenkarte, wenn Sie Vorräte und Evakuierungspläne überprüfen.

Häufig gestellte Fragen

Woher stammen die Daten?
Alle Ereignisse stammen aus den weltweiten Datenbanken für schwere Erdbeben und historische Tsunamis der US-Behörde NOAA (NCEI) — amtliche, gemeinfreie Aufzeichnungen. Quelle und Ausgabe stehen unter der Karte.
Warum fehlen manche Erdbeben?
Die Datenbank erfasst signifikante Ereignisse — grob gesagt solche mit Todesopfern, nennenswerten Schäden, einem Tsunami oder ab etwa Magnitude 7,5. Kleinere Beben ohne Folgen werden bewusst weggelassen; ruhige Regionen bleiben auf der Karte ruhig.
Wie verlässlich sind die Opferzahlen?
Es sind die in den amtlichen Datenbanken verzeichneten Werte, doch historische Opferzahlen schwanken oft je nach Quelle, und ältere Ereignisse sind lückenhafter dokumentiert. Verstehen Sie sie als gut belegte Schätzungen, nicht als exakte Zählungen.
Was bedeuten die Menschensilhouetten?
Eine ganze Figur steht für tausend Menschen, eine halbe für fünfhundert. Getrennte Reihen zeigen Todesopfer und Verletzte des ausgewählten Ereignisses, zusammen mit der exakt verzeichneten Zahl.
Kann ich Ereignisse vor 1900 sehen?
Ja — stellen Sie die Zeitleiste auf den gesamten Zeitraum, dann reicht sie bis in die Antike zurück. Bedenken Sie: Je weiter zurück, desto spärlicher und unsicherer die Aufzeichnungen.
Wird beim Betrachten etwas an einen Server gesendet?
Nein. Die Ereignisdaten werden einmal als statische Datei geladen, und alles — Zeitleiste, Karte, Detailfenster — läuft vollständig in Ihrem Browser.